Nachhaltige Buchproduktion 3

Nachhaltige Buchproduktion 3

Nachhaltige Buchproduktion 

Den CO-Abdruck des Buches berechnen – Teil 3 von 3

Druckplatten

Bei der Herstellung von Druckplatten wird primäres Aluminium verwendet. Dabei emittiert die Elektrolyse zur Gewinnung des Rohstoffes etwa 20 kg CO2 pro Kilo Aluminium. Das entspricht ungefähr dem CO2-Ausstoß eines Kurzstreckenflugs von 100 km pro Person!

Druckfarben

Der Prozess der Entfernung von Druckfarben und anderen Verunreinigungen aus bedrucktem Altpapier, um es für die Papierherstellung wiederverwertbar zu machen, wird als „Deinkung“ bezeichnet. Dies geschieht häufig durch mechanische, chemische und enzymatische Methoden, um die Fasern zu reinigen und eine hohe Qualität des recycelten Papiers zu gewährleisten. Die Deinkung von Druckfarben, insbesondere von UV-Druckfarben, gestaltet sich schwierig aufgrund der Polymerisation der Farbe. UV-Lacke, die häufig in Druckprozessen verwendet werden, können verschiedene Gefahrenhinweise aufweisen und Reizungen in Augen und Lunge sowie Allergien verursachen.

Leim

In der Papierherstellung werden teilweise Leime verwendet, die tierische Bestandteile wie Gelatine oder Kasein enthalten. Das kann für Veganer problematisch sein.

Trocknung

Die Trocknung von Papier in der Papierindustrie verursacht einen erheblichen Energieverbrauch – immerhin zählt die Papierindustrie insgesamt zu den fünf größten Energieverbrauchern in Deutschland. Projekte, wie das zur geothermalen Papiertrocknung, welches von der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG und Kabel Premium Pulp & Paper durchgeführt wird, zielen darauf ab, einen Teil dieses Energiebedarfs durch nachhaltige Methoden zu decken. So lässt sich der ökologische Fußabdruck der Papierindustrie reduzieren.

Verpackung

Verpackungen von Büchern enthalten oft Plastikfolien, die aus Mineralöl hergestellt werden. Das wirft Bedenken hinsichtlich der Umweltverträglichkeit auf.

Was sind also die größten Emissionsfaktoren der Buchproduktion?

Der Transport

Wie umwetlfreundlich der Transport von Büchern ist, hängt von vielen Faktoren ab: Wo wurde das Buch hergestellt? Wie weit liegen die betroffenen Fabriken voneinander entfernt? Kommt das Holz aus Deutschland oder beispielsweise aus Brasilien? Müssen die fertigen Bücher noch weit zu den einzelnen Buchhandlungen transportiert oder sogar von Lager zu Lager gebracht werden, damit die Lieferung überall pünktlich ist? Diese Liste ließe sich ewig weiterführen. Fest steht jedoch, dass die Buchproduktion nicht unbedingt nachhaltig ist und dass der Umweltaspekt von einigen Faktoren beeinflusst wird.

Wie steuer ich dies nun im Verlag?

Produktidee

Vor der Produktidee müssen die Umweltaspekte und deren Auswirkungen bereits miteinbezogen werden. An dieser Stelle sollte auch ein Verweis auf die oben genannten Labels, insbesondere auf das Cradle-to-Cradle-Prinzip, stattfinden.

Ausstattung des Buches und Kalkulation

Können die verwendeten Folien, Lesezeichen und Cover-Bedruckungen auch anders gestaltet werden? Bei Verzicht auf beispielsweise die UV-Bedruckung des Covers und der Lesebändchen, muss ein nachhaltig produziertes Buch nicht zwangsweise teurer als ein kommerzielles sein. Im Gegenteil!

Auswahl der Partner

Verschiedene Druckereien bieten unterschiedliche Labels und Nachhaltigkeitszertifizierungen an. Das sollte bei der Wahl eines Partners mitberücksichtigt werden.

Überwachung der Prozesse, Übergabe an Zertifizierungspartner und Berechnung der CO2-Bilanz

Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten, muss eine stetige Überwachung und Optimierung der Prozesse erfolgen. Auch eine Bilanzziehung ist erforderlich – so kann zum Beispiel die Berechnung einer CO2-Bilanz nützlich sein! Diese ist nicht sehr aussagekräftig für die Auswirkungen des Produktes, jedoch gibt sie einen groben Richtwert. Außerdem ist eine solche Bilanz niemals vollständig. Natürlich kann man aber die direkten Auswirkungen zusammenfassen und hierfür einen CO2-Wert erstellen. Umso tiefer man jedoch gräbt, desto mehr Zusammenhänge stellen sich heraus (zum Beispiel der Transport der Bäume zur Papierfabrik. Noch tiefer wäre hier die Aufzucht jenes Baumes… Es geht unendlich weiter).

Unterstützung durch Software

Um diese Prozesse auch nur ansatzweise zusammenzufassen, bietet sich die Verwendung einer geeigneten Software an.

Bei ausgiebiger Auseinandersetzung mit dem Thema der nachhaltigen Buchproduktion haben wir nach einer Lösung gesucht, den bestehenden Herausforderungen gerecht zu werden. Hier haben wir versucht, die Auswirkungen eines Buches in Form einer CO2-Bilanz in unsere Software einzubauen. Dabei sind wir schnell auf die Problematik gestoßen, dass eine einheitliche Berechnung schwierig und plakativ wäre. Denn die zu beachtenden Facetten sind so vielfältig, dass wir diese nicht ohne Weiteres einbeziehen können. Um der Sache trotzdem eine Chance zu geben, haben wir uns an andere Softwareunternehmen gerichtet.

Screenshot open.junixx.FM

In unserer Recherche sind wir dann auf das Unternehmen “natureOffice” gestoßen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den CO2-Fußabdruck von Druckerzeugnissen zu berechnen. Wir haben uns nach einem Telefonat auf eine Partnerschaft geeinigt und wollen “natureOffice” nun als Modul in unsere Software einbauen. So wird es zukünftig möglich sein, den Fußabdruck des einzelnen Buches in unserer Software zu berechnen. Damit können wir prüfen, in welcher Relation gewisse Änderungen zum CO2-Ausstoß stehen und das Ergebnis direkt in die Produktplanung einbeziehen.

Bei Interesse oder Fragen, melden Sie sich gerne hier!

natureOffice Zertifikat

Eco Zoom label

Fazit

Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Berechnung des CO2-Abdrucks eines Unternehmens durchaus sinnvoll ist. Obwohl diese nie vollständig sein wird, ist es ein Schritt in die richtige Richtung zu einer positiven Veränderung. Es empfiehlt sich ebenfalls für Sie, sich mit diesem Thema zu beschäftigen! Beziehen Sie bei der Berechnung auch die unternehmenseigenen Emissionen, wie zum Beispiel die Energieversorgung des Bürogebäudes, mit ein.

Fragen Sie zudem Ihre Partner, welche Zertifikate diese anbieten und was die erforderlichen Voraussetzungen dafür sind. Fragen Sie nach der Schädlichkeit der einzelnen Handlungsschritte und nach Verbesserungsmöglichkeiten. Sammelt Ihre Druckerei Ihre Emissionen? Fragen Sie nach!

Wie sieht es mit IHRER Nachhaltigkeitsstrategie aus? Falls Ihr Unternehmen noch keine hat – dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Handeln!

Weiterlesen

Ihnen hat der Artikel gefallen oder Sie haben Anregungen zum Artikel? Lassen Sie uns das gerne hier wissen! Wollen Sie immer auf dem neuesten Stand sein? Hier gehts zur Newsletteranmeldung.

Nachhaltige Buchproduktion

Wie der Cradle-to-Cradle-Ansatz die Zukunft für Bücher nachhaltig gestalten kann – Teil 1 von 3

Nachhaltige Buchproduktion

Der Weg des Buches – Teil 2 von 3

Nachhaltige Buchproduktion 2

Nachhaltige Buchproduktion 2

Nachhaltige Buchproduktion 

Der Weg des Buches – Teil 2 von 3

Wie hängt das mit dem Buch zusammen?

Das erste Mal trat der Begriff der Nachhaltigkeit im 17. Jahrhundert auf, als der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz erstmals die Idee der nachhaltigen Nutzung der Wälder formulierte. Er stellte fest, dass nicht mehr Holz gefällt werden dürfe, als auch wieder nachwachsen könne. So setzte er einen Meilenstein für die Zukunft, indem er für viele Branchen das langfristige Ressourcenaufkommen sicher stellte.

Heute stammt etwa ein Viertel des deutschen Holzbedarfs aus Brasilien. Viel wird auch aus Finnland und Norwegen importiert. Oft stammt das Holz aus Monokulturen, die anfällig für Krankheiten sind und die Artenvielfalt gefährden. Um jedoch diesen großen Holzbedarf zu decken, muss eine enorme Menge gefällt werden. Fast jeder zweite Baum, der industriell gefällt wird, wird für die Papierherstellung verwendet.

Der vollkommene Umstieg auf Recyclingpapier ist jedoch leider nicht möglich, da um ein Kilogramm Recyclingpapier herzustellen 1,2 Kilogramm Altfaser benötigt wird. Bei jedem Recyclingprozess vermindert sich die Länge der Fasern, bis diese schließlich nicht mehr zu verwenden sind. Frischfaser wird also nach wie vor benötigt. Zwar ist es in einem Labor gelungen Fasern unter optimalen Bedingungen 25 Mal ohne bemerkenswerte Minderung der Qualität zu recyceln, dies ist jedoch unrealistisch in großer Menge. Das Altpapier wird in ca 60 verschiedene Sorten sortiert und trotzdem bleiben die Qualitätsunterschiede erhalten und durch das Vermischen der Fasern wird das häufige Recyceln unmöglich. Auch papierfremde Stoffe und Klebstoffreste etc. vermindern die Recyclingfähigkeit.

Hier noch ein paar Werte, was das Verwenden von Recyclingpapier im Gegenzug zu Frischfaserpapier mit sich bringt:

Der Weg des Buches

Die Herstellung von Papier erfordert komplexe Verfahren, um aus Holzschnitzeln die benötigten Zell- oder Faserstoffe zu gewinnen. Die zwei typischen Methoden sind das mechanische Aufschlussverfahren, bei dem das Holz zu Fasern verschliffen wird, oder das chemische Verfahren, bei dem durch Erhitzen und Druck der Zellstoff extrahiert wird. Die eingesetzten Chemikalien sind oft stark ätzend giftig für Mensch und Umwelt, wie zum Beispiel das verwendete Natriumsulfid.

Der gewonnene Zellstoff wird dann mit Wasser vermengt, wobei oft auch Altpapier hinzugegeben wird, und auf feinen Sieben zu neuem Papier verarbeitet. Das entstandene Papiervlies enthält dabei noch etwa 99% Wasser und muss durch Walzung und Leimung, zum Beispiel mit Kreide oder synthetischem Leim, weiter geglättet werden, um beispielsweise beschreibbar zu sein.

In diesem Schritt wird ebenfalls das Papier gebleicht, wobei weltweit hauptsächlich das ECF-Verfahren (Elementary Chlorine Free) verwendet wird. Nur etwa 5% der Papierproduktion verwenden das umweltfreundlichere TCF-Verfahren (Totally Chlorine Free), während der Einsatz von elementarem Chlor noch bei etwa 5% liegt. Elementares Chlor ist stark ätzend und zerstört sowohl pflanzliches als auch menschliches Gewebe. In Europa ist es bereits verboten, für die Papierbleichung elementares Chlor einzusetzen, dies gilt jedoch nicht für alle Staaten der Welt, was durch den Import von Büchern aus diesen Staaten und/oder durch den Import von Altpapier auch nach Deutschland gelangt.

Druck: Offset

Um Offset drucken zu können, müssen primär die Druckplatten hergestellt werden. Hierfür gibt es verschiedene Varianten, das zu druckende Motiv in die meist aus Aluminium bestehende Druckplatte zu gravieren. Diese Phase geht oft mit einem hohen Energieverbrauch einher, weshalb der Offsetdruck sich ökonomisch erst bei einer höheren Auflage lohnt.

Druck: Digitaldruck

Die zweite typische Druckvariante ist der Digitaldruck, der sich durch seine Flexibilität und schnelle Produktion auszeichnet. Dabei entfallen viele der aufwändigen Vorproduktionsschritte sowie das aufwendige Einstellen der Maschinen mit einer hohen Makulaturzahl.

Bei der Weiterverarbeitung von gedruckten Materialien stehen verschiedene Bindungsarten zur Auswahl, darunter die Klebebindung mit Heißleim oder Kaltleimung, die Fadenheftung und die Heftbindung mit Draht. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile hinsichtlich Haltbarkeit, Kosten und Umweltverträglichkeit.

Abschließend wird oft über den Einsatz von Schutzfolien um Büchern diskutiert. Während sie das gedruckte Material vor äußeren Einflüssen schützen können, stehen sie auch im Fokus von Umweltbedenken aufgrund ihres Kunststoffanteils und dessen Entsorgung. Ist es jedoch nachhaltig, wenn ein Buch bereits vor dem Erreichen der Buchhandlung unverkäuflich ist? Denn so sind all die Ressourcen, die in dieses Buch geflossen sind, umsonst.

Bedeutung für die Buchbranche

Cradle to Cradle

Cradle to Cradle ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die sich der Förderung von nachhaltigen Produktions- und Wirtschaftspraktiken verschrieben hat. Unternehmen, die ihre Produkte nach Cradle-to-Cradle-Kriterien gestalten möchten, können eine Zertifizierung beantragen, die alle zwei Jahre erneuert werden muss. Dabei werden verschiedene Kriterien bewertet, darunter die Reinheit der verwendeten Grundstoffe, Recyclingmöglichkeiten, Energie- und Wasserverbrauch sowie soziale Verhältnisse entlang der gesamten Lieferkette.

Die Zertifizierung beginnt mit der Bronze-Stufe, die das Bestreben des Unternehmens anerkennt, die Produktionsweise zu verbessern und sich zu kontinuierlicher Überprüfung und Optimierung zu verpflichten. Ab der Silber-Stufe sind keine kritischen Materialien mehr erlaubt, die krebserregend (C), mutagen (M) oder reproduktionstoxisch (R) sind. Die höchste Stufe, Platin, bedeutet, dass das Produkt zu 100% kreislauffähig ist. Das Besondere an diesem Zertifikat ist, dass auch die Lieferketten und Arbeitsbedingungen berücksichtigt werden. Ein Buch kann nie 100% kreislauffähig sein, da auch wenn es aus Recyclingpapier hergestellt werden würde, immer 1,2 kg Altpapier benötigt wird, um 1 kg Recyclingpapier herzustellen. Es gehen bei jedem Prozess Fasern verloren.

Das Cradle to Cradle Prinzip ist ein Vorreiter in der Neuinterpretation der Kreislaufwirtschaft. Trotz allem ist es nicht zu 100 Prozent umsetzbar. Einige Kritiker bemängeln, dass das Konzept ausschließlich auf der Nutzung erneuerbarer Energien basiert und nicht ausreichend die Begrenzungen der Ressourcen berücksichtigt. In unserem jetzigen System wäre es nicht umsetzbar, alle Prozesse mit erneuerbarer Energie zu speisen. Hierfür sei die Infrastruktur nicht weit genug ausgebaut. Andere argumentieren, dass die Idee, dass Produkte am Ende ihres Lebenszyklus als Nährstoffe zurückgeführt werden können, zu einem Aufruf zur Verschwendung führen könnte, da bei grenzenloser und nicht schädlicher Produktion kein Drang zur Sparsamkeit mehr bestehen würde.

PEFC

Das PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification) ist ein industrienahes Umweltkennzeichen, das von der internationalen Holzwirtschaft unterstützt wird und als Interessenverband der Waldbesitzer agiert. Es ist das weltweit größte Waldzertifizierungssystem. Hierzulande umfasst es etwa zwei Drittel der Wälder.

Das PEFC-Zertifizierungssystem unterscheidet zwischen PEFC-zertifizierten Produkten, die zu 100% aus Frischfaser aus zertifizierten Wäldern bestehen, und PEFC-Recycled Produkten, die mindestens 70% Altpapier enthalten. Die restlichen 30 Prozent dürfen aus nicht zertifizierten Quellen stammen. Dieses Holz muss jedoch aus nachweislich glaubwürdigen Quellen stammen.

Auch die PEFC Zertifizierung wird kritisiert, vor allem von Umweltverbänden. Hier wird angeführt, dass sie keine weiteren Umweltaspekte wie den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln berücksichtigt. Es werden nur begrenzt Kontrollen durchgeführt, was ermöglicht, dass unzureichend zertifiziertes Holz in den Markt gelangen kann.

Das PEFC-System verhindert die Umwandlung von Urwäldern in Plantagen nicht ausreichend und die Rechte der Urbevölkerung werden nicht angemessen berücksichtigt. Diese Kritikpunkte haben dazu geführt, dass einige Organisationen und Verbraucher andere Zertifizierungssysteme wie das FSC (Forest Stewardship Council) bevorzugen, das strengere Standards für die nachhaltige Forstwirtschaft setzt.

FSC

Das FSC (Forest Stewardship Council) ist eine Non-Profit-Organisation, die sich der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern und der Zertifizierung von Holzprodukten widmet. Etwa 20% der weltweit bewirtschafteten Wälder sind FSC-zertifiziert, was bedeutet, dass sie strenge ökologische, soziale und wirtschaftliche Standards erfüllen.

Das FSC-Zertifizierungssystem umfasst drei verschiedene Auszeichnungen: FSC 100%, FSC MIX und FSC Recycled. FSC 100% steht hier für ein Produkt, das zu 100% aus zertifizierten Frischfasern besteht, während FSC MIX Produkte 70% Frischfaser enthalten können, aber auch Recyclingpapier oder eine Mischung aus beidem. FSC Recycled Produkte bestehen zu 100% aus Recyclingfasern.

Einige kritisieren, dass es die Holzentnahme aus Urwäldern (diese sind zertifiziert und auch nur Teile des Urwaldes) erlaubt und nicht ausreichend gegen Monokulturen vorgeht. Eine Zertifizierung ist möglich, obwohl der Baum aus einer Monokultur stammt. Diese Monokulturen rauben den Platz für natürliche Wälder und bieten keinen beziehungsweise nur begrenzten Lebensraum für Tiere. Zudem gibt es Fragen zur Herkunft der Fasern in FSC Recycled Produkten, die nicht immer klar nachvollziehbar sind.

Der blaue Engel

Der blaue Engel ist ein Umweltsiegel der deutschen Bundesregierung, das auch für Druckerzeugnisse vergeben wird. Es setzt bestimmte Anforderungen an die verwendeten Materialien und Produktionsprozesse, wie beispielsweise die Verwendung gut lösbarer Klebstoffe bei der Bindung und die Begrenzung von VOC-Emissionen. Für Druckerzeugnisse sind strenge Kriterien zu erfüllen. Hier muss Papier zum Beispiel, um mit dem blauen Engel zertifiziert zu werden, aus 100% Altfasern bestehen. Vielseitige Kontrollen und die Unabhängigkeit von Konzernen weißt das Siegel als besonders glaubwürdig aus.

Jeglich die Tatsache, dass nicht berücksichtigt werden muss, woher die Altfasern stammen (Stichwort Urwald) mindern diese Glaubwürdigkeit ein wenig. Trotzdem bleiben Zertifizierungen wie der blaue Engel und das FSC ein wichtiger Ansatz, um die Umweltauswirkungen von Druckerzeugnissen zu reduzieren und nachhaltigere Produkte zu fördern.

Weiterlesen

Bald erscheint hier ein weiterer Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit. Ihnen hat der Artikel gefallen oder Sie haben Anregungen zum Artikel? Lassen Sie uns das gerne hier wissen!

Wollen Sie immer auf dem neuesten Stand sein? Hier gehts zur Newsletteranmeldung.

Nachhaltige Buchproduktion

Wie der Cradle-to-Cradle-Ansatz die Zukunft für Bücher nachhaltig gestalten kann – Teil 1 von 3

Nachhaltige Buchproduktion 1

Nachhaltige Buchproduktion 1

Nachhaltige Buchproduktion 

Wie der Cradle-to-Cradle-Ansatz die Zukunft für Bücher nachhaltig gestalten kann – Teil 1 von 3

Das “Cradle-to-Cradle-Prinzip”

Michael Braungart und William McDonough, die Erfinder des „Cradle-to-Cradle” Grundsatzes, revolutionieren das traditionelle Verständnis von Produktlebenszyklen. Ihr Konzept von „Cradle to Cradle (also Wiege zur Wiege)“ steht im starken Kontrast zu unserer jetzigen Abfallwirtschaft. Das gebrauchte Produkt hat nicht weniger Wert oder wird gar degradiert zu Abfall, sondern wird als wertvolle Ressource angesehen. Statt lediglich den Endpunkt zu betrachten, liegt ihr Fokus auf einem kontinuierlichen Kreislauf, bei dem Abfall vermieden und Produkte so gestaltet werden, dass sie am Ende ihres Lebenszyklus wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt werden können. Der Recycle Prozess wird bereits in der Produktkonzeption berücksichtigt und stellt später keine unüberwindbare Hürde mehr dar.

Michael Braungart (Chemiker)

William McDonough (Architekt)

Die Entstehung des Konzepts begann auf einer Dachterrasse während eines Kongresses in New York. Dort keimt auch der Gedanke des „Produkte Plus“. Man kauft ein Produkt plus die unsichtbaren Nebeneffekte. Ein Beispiel hierfür ist etwa eine herkömmliche Plastikwasserflasche, die in geringen Mengen Antimon in das Wasser abgibt, ein toxisches Schwermetall. Beim Kauf wird das Produkt, also das Flaschenwasser, gekauft plus das nicht direkt erkenntliche Antimon. Zumeist bezieht sich das “plus” jedoch auf Substanzen, die nachweisbar schädlich für Mensch und/oder Umwelt sind.

Als ein ebenfalls treffendes Beispiel für dieses “plus” wird der herkömmliche Turnschuh betrachtet. Durch jeden Schritt hinterlassen wir kleinste Abriebe des Gummis auf dem Boden, die dann in der Umwelt landen und nur begrenzt abgebaut werden können. Und hier kommt das Cradle-to-Cradle-Prinzip ins Spiel! Die Idee wird geäußert, statt die Sohle aus Gummi anzufertigen könnte ein Produkt entstehen, das Samen in der Sohle enthalten würde, also ein wahrer Weg aus Blumen, den man hinterlässt. Es ist ein Produkt, das weder schädlich für Mensch noch Umwelt ist, nein sogar ein Zugewinn.

Die beiden Schöpfer sehen die Verminderung von Umweltbelastungen als problematisch. Das Wort “Vermindern” bedeutet für Sie, etwas weniger schlecht zu machen. Jedoch keine Hinterfragung des eigentlichen Problems. Hier wird von einem „Aspirin für den kollektiven Kater“ gesprochen – eine Symptombehandlung, ohne die Wurzeln des Problems zu verändern.

Um dieses Ziel in die Tat umzusetzen, wird eine Forderung nach einer Belohnung für innovative Ansätze und Initiativen im Bereich der Nachhaltigkeit deutlich, statt auf Bestrafung zu setzen. Diese positive Verstärkung soll Unternehmen und Individuen dazu ermutigen, sich aktiv für umweltfreundliche Lösungen einzusetzen und so den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft zu beschleunigen. Also Problemlösung von Beginn an.

Der Cradle-to-Cradle-Ansatz ist eine Form eines geschlossenen Kreislaufsystems. Er wird unterteilt in einen biologischen und einen technischen Kreislauf. Hier wird spezifiziert, dass der Biologische alles mit einschließt, was biologisch abgebaut werden kann. Es sind Verbrauchsgüter wie Shampoo oder Reifen. Der technische Kreislauf wird aus “Gebrauchsmaterialien” gespeist, also immer wieder verwendete Rohstoffe.

Produkte, die nicht in dieses System passen, sind nach Cradle to Cradle nicht marktfähig.

Letztendlich strebt das Cradle-to-Cradle-Prinzip eine nachhaltige Welt für Mensch und Natur an.

Ein Beispiel hierfür ist ein blühender Kirschbaum. Er ist das Sinnbild für den bildlichen Überfluss. Er ist mit seiner Vielfalt an Blüten das Sinnbild für den Reichtum an Ressourcen. Es werden viel mehr Blüten produziert, als für den unmittelbaren Bedarf notwendig sind. Jedoch nährt er mit seinen Früchten die Tiere in seinem unmittelbaren Umfeld, den Boden mit Nährstoffen, die Pflanzen mit Schutz vor der prallen Sonne. Hier könnte man noch ewig fortfahren. Michael Braungart und William McDonough sehen hier eine Metapher für unsere gesamte Welt. Wenn überall Überfluss herrscht und nichts als Abfall angesehen werden kann, dann können auch wir im Überfluss leben. Wenn nichts schädlich ist und alles in Kreisläufen funktioniert, können wir wie der Kirschbaum und sein Umfeld davon nähren.

Nachhaltige Buchproduktion

Nachhaltige Buchproduktion
Der Weg des Buches – Teil 2 von 3

Ihnen hat der Artikel gefallen oder Sie haben Anregungen zum Artikel? Lassen Sie uns das gerne hier wissen! Wollen Sie immer auf dem neuesten Stand sein? Hier gehts zur Newsletteranmeldung.

Im Elephantpark erscheinen regelmäßig spannende Artikel rund um die Verlagsbranche, vielleicht interessiert Sie auch dieser Artikel:

 

Nachhaltigkeit in der Verlagsbranche

Nachhaltigkeit in der Verlagsbranche

Was bedeutet Nachhaltigkeit für die Verlagsbranche?

E-Commerce für Verlage

E-Commerce für Verlage

E-Commerce für Verlage

Mit User Stories den perfekten Webshop für Ihren Verlag entwickeln


Webshops erhöhen den Umsatz, wenn sie auf den Nutzer ausgelegt sind. Doch wie gelingt Ihnen die Fokussierung auf Ihre Kunden? Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Kennenlernen einiger wirksamer Methoden und Ansätze!

Das Problem: mangelnde Fokussierung auf den Kunden

In Unternehmen herrscht nicht selten eine Fokussierung auf interne anstatt auf externe Zielgruppen. Die Befindlichkeiten der eigenen Mitarbeiter und die vermeintlich beste Lösung für das Unternehmen dominieren gegenüber den Wünschen und Bedürfnissen der Endkunden. Eine solche Denkweise ist auf den ersten Blick nicht verwunderlich. Den Status quo zu wahren und sich um seine eigenen Bedürfnisse zu kümmern, liegt in der Natur des Menschen. Im Wirtschaftsleben werden jedoch Umsätze durch Kunden generiert. Deshalb ist es wichtig, die Unternehmensstrategie auf den Kunden auszurichten. 

Die schlechte Nachricht vorab: Es gibt keine Musterlösungen. Jedes Unternehmen hat eigene Produkte, eine eigene Identität und eigene Kunden. 

Die gute Nachricht: Weil es keine Musterlösung gibt, müssen Sie Ihre Kunden kennenlernen. Wissen, das Gold wert ist.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Konzepte und Tools “Customer Journey”, “User Story” und “MVP-Kette” vor. Diese drei Ansätze können Sie auf verschiedenste Arten anwenden. Ihr Ziel ist immer, das Produkt auf die Bedürfnisse seines Nutzers zu zuschneiden.

Was ist eine Customer Journey?

Die verschiedenen Phasen eines Kaufprozesses lassen sich als Customer Journey bezeichnen. Eine Customer Journey kann sowohl on-  als auch offline abgebildet werden. Die Reise beginnt nicht erst bei der tatsächlichen Bestellung in Ihrem Webshop, sondern möglicherweise bereits bevor ein potentieller Kunde von Ihrer Marke überhaupt weiß. Eugene Schwartz entwickelte das „5 Levels of Awareness“-Modell, das fünf Phasen eines Kaufprozesses beschreibt. Schwartz’ Ausarbeitung einer Customer Journey ist nicht die einzige und viele Wirtschaftsexperten haben alternative Modelle entwickelt. Wir bewerten das „5 Levels of Awareness“-Modell als gelungen und griffig. Mit der Hilfe eines solchen Modells können Sie erkennen, welche Bedürfnisse der Nutzer in welcher Kaufentscheidung hat. Gehen Sie hierauf entsprechend ein.

Das „5 Levels of Awareness“-Modell

 

1. Unaware

Das erste Level ist die “Unbewusste”-Phase. Eine Art Grundstimmung: Ihrem potentiellen Kunden geht es gut. Ihm ist kein Problem bewusst, welches er lösen möchte. In diesem Level sind Konsumenten sehr beeinflussbar durch äußere Reize wie Werbung, Empfehlungen und Gespräche. Durch gezielte Werbung kann dem Kunden beispielsweise auffallen, dass es ein Bedürfnis gibt, das er stillen möchte.

 

2. Problem Aware

Der Nutzer ist sich nun eines Problemes bewusst. Er möchte es lösen. Noch hat der Nutzer keine Idee für eine Lösung. Er setzt sich intensiv mit seinem Problem auseinander. Deshalb sucht er sehr breit und lässt sich gerne inspirieren.

 

 

3. Solution Aware

Die ersten Suchen und Recherchen haben dem Nutzer gezeigt, dass es Lösungen für sein Bedürfnis gibt. Er präferiert noch kein spezielles Produkt oder hat sich für einen bestimmten Service entschieden. Es ist wichtig, dass er auf Ihre Marke und Produkte stößt, um sie als Lösung wahrzunehmen. Kunden sind in dieser Phase sehr offen für deutliche Angebote.

 

 

 

4. Product Aware

Wir befinden uns in der heißen Phase der Kaufentscheidung. Der Kunde hat einen Anbieter oder ein Produkt kennengelernt und erstes Interesse. Nun muss der Nutzer vom Angebot überzeugt werden. Die Überzeugungsarbeit muss hierbei unterschiedlichen Kundentypen angepasst werden: Ein zurückhaltender, skeptischer Käufer muss darauf vertrauen können, dass er Produkte zurückschicken und umtauschen kann. Für einen impulsiven Käufer ist ein schneller und zuverlässiger Versand überzeugender.

 

 

 

 

5. Most Aware

Der Kunde hat bei Ihnen bzw. Ihr Produkt gekauft. Herzlichen Glückwunsch. Hier endet Ihre Kundenbindung aber nicht. Bieten Sie ihm ein tolles Versanderlebnis und eine gute Betreuung nach der Kaufentscheidung. Kann er bei Fragen den Support erreichen? Erhält er ein Feedback auf seine Rezensionen? Fühlt er sich weiterhin gut aufgehoben, wird der Nutzer selbst zum Multiplikator Ihrer Marke, teilt seine hervorragenden Erfahrungen und wird wieder auf Ihre Services und Produkte zurückgreifen.

 

 

 

Was ist eine User Story?

Mit Hilfe einer User Story können Sie Bedürfnisse und Ziele Ihrer Kunden konkret erfassen. Die User Story lässt sich als einfache Formel darstellen: 

Im Zuge von jedem Entwicklungsvorhaben sollten Sie sich zunächst der oben gezeigten Faktoren bewusst werden. Formulieren Sie die entsprechende User Story, machen Sie diese sichtbar (ausdrucken und aufhängen, zentral in Präsentationen einbauen etc.) und prüfen Sie jede neue Idee mit der User Story, bevor Sie Ressourcen in Entwicklungen investieren.

MVP Ketten

MVP Ketten, sind eine nette Gedankenstütze, um die Präsentation einzelner Informationen persönlicher für den Nutzer zu gestalten. Die einzelnen Buchstaben des Akronyms MVP stehen für

M = Merkmal
V  = Vorteil
P  = Persönlicher Nutzen

Mit der Abbildung eines “Merkmals”, stellen Sie dem Nutzer die grundlegende Information zur Verfügung. Das ist besser als keine Information, bindet den Nutzer aber nicht persönlich an Ihren Service oder Ihr Produkt. Jede Information lässt sich auch als “Vorteil” für den Nutzer formulieren. Ihr Kunde fühlt sich dadurch verstärkt wahrgenommen. Im Bestfall ist eine Information aber als “Persönlicher Mehrwert” für Ihren Nutzer dargestellt. Ihr Kunde verknüpft Ihren Service und Ihr Produkt unmittelbar mit seiner aktuellen Situation und wird überzeugt, sich auf eine Bestellung einzulassen. Zur Verdeutlichung hier drei MPV Ketten. Nehmen Sie die Steigerung der Fokussierung auf den Kunden wahr?

Merkmal: auf Lager (schwach)
Vorteil: sofort lieferbar (schon besser)
Persönlicher Mehrwert: Das Paket ist am XX.XX.XXX bei Ihnen (gute Lösung)

Merkmal: 14 Tage Rückgaberecht (schwach)
Vorteil: Kostenloser Rückversand (schon besser)
Persönlicher Mehrwert: Sie können alles bequem zu Hause anprobieren (gute Lösung)

Merkmal: Rund-um-Service (schwach)
Vorteil: Sie müssen sich um nichts kümmern (schon besser)
Persönlicher Mehrwert: Transport, Aufbau, Müllentsorgung erledigen alles wir für Sie. Sie müssen sich nur über Ihr neues Möbelstück freuen. (gute Lösung)

Achten Sie auf Ihre Wortwahl und vermeiden Sie Worthülsen. Formulieren Sie immer klar. Wären Sie ein Nutzer, der Ihren Webshop zum ersten Mal aufruft – würden Sie sich gut und informiert fühlen? Wird überhaupt verstanden, was Sie ausdrücken wollen? Machen Sie schnelle Tests, indem Sie Kollegen aus anderen Abteilungen oder Freunde Websites und Webshops testen lassen. 

Es hat niemals ein Ende …

Die Optimierung Ihres Webshops auf Kundenbedürfnisse beinhaltet optische, inhaltliche und strukturelle Maßnahmen. Eine Verbesserung ist niemals abgeschlossen. Sehen Sie den Willen zur Optimierung als Kreislauf: Analysieren, Verbessern, Überprüfen und wieder von vorne.

Nur so können Sie langfristig die Bedürfnisse Ihrer Nutzer bedienen. Und wir wissen alle: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Suchen Sie nach blinden Flecken, die Sie mit Ihrer Unternehmensbrille nicht wahrnehmen. Arbeiten Sie mit externen Testern und Dienstleistern zusammen. Die eigene Außenwirkung können Sie nur schwer selbst beurteilen.

Um Ihnen den Start in Ihre Optimierungsvorhaben zu erleichtern, möchten wir Ihnen hier noch einige , grundlegende Gedanken mit auf den Weg geben:

 

  • Innerhalb von zwei Sekunden entscheidet der Nutzer, ob er Ihren Webshop als vertrauenswürdig einstuft. Der erste Eindruck muss professionell sein!
  • Der Nutzer muss immer auf alle relevanten Informationen sofort zugreifen können. Entscheiden Sie anhand von User Stories nach der Analyse der Customer Journey, welche Informationen zu welchem Zeitpunkt der Reise relevant sind. 

Sorgen Sie dafür, dass der Nutzer zu jeder Zeit positiv von Ihrem Webshop überzeugt ist, wenn er sich unterbewusst diese drei Fragen stellt:  

  • Warum sollte ich hier kaufen?
  • Warum sollte ich ein Produkt in den Warenkorb legen?
  • Was macht den Verlag aus?

Wir unterstützen Sie und Ihr Unternehmen in allen Phasen der Optimierung Ihres Webshops. Vom Workshop zur Ermittlung Ihrer Nutzergruppen über die technische Umsetzung bis zu Support und Erfolgsmessung nach Abschluss der Optimierung. 

Außerdem bieten wir eine umfangreiche Softwarelösung für Verlage, welche Ihnen mehr als 400 Funktionen für alle Bereiche Ihres Verlages liefert. Einzelne Module decken die Tätigkeiten des jeweiligen Bereichs Ihres Verlages ab und schaffen somit ein intuitives Workflow-System für Ihre Mitarbeiter.

Gerne stellen wir Ihnen alle Möglichkeiten und Funktionen bei einer Erstberatung vor. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für einen ersten Kennenlerntermin remote oder vor Ort.

Wir freuen uns auf ihre Kontaktaufnahme per E-Mail oder Anruf!

info@juni.com | 069 5077 5780

 

Update

Hier finden Sie weitere Methoden, mit denen Sie Ihre Produkte auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden zuschneiden können:

Kundensegmentierung

Wer möchte bei der Vermarktung seiner Produkte schon in einer großen, anonymen Masse untergehen? Genau, niemand! Kundensegmentierung ist der Held, der Ihre Kundschaft in überschaubare, spezifische Gruppen teilt. Basierend auf demografischen und Verhaltensdaten können Sie so gezielt die Bedürfnisse und Interessen jeder Gruppe ansprechen.

Zur Kundensegmentierung gehört auch die Erstellung von Personas. Dabei handelt es sich um die fiktive Darstellung eines idealen Kunden – basierend auf Marktforschung und Daten über bestehende Kunden. Das bedeutet: Sie kreieren detaillierte Profile typischer Kunden innerhalb der einzelnen Gruppen. Diese Profile umfassen demografische Informationen, Verhaltensmuster, Ziele, Bedürfnisse und Herausforderungen und helfen Ihnen dabei, ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse, Interessen und das Verhalten Ihrer Kunden zu entwickeln.

Mit der Persona-Erstellung bekommen Ihre typischen Kunden ein Gesicht: Stellen Sie sich zum Beispiel Frau Müller vor – eine geschiedene Mittfünfzigerin, die nach einem neuen Sinn im Leben sucht und Yoga für sich entdeckt hat und deswegen ständig der Suche nach neuen Informationen und dem passenden Lesestoff ist. Solche Profile lassen sich natürlich noch mit vielen weiteren Details ausschmücken. Schlussendlich ist das Ziel einer Persona-Erstellung die Entwicklung maßgeschneiderter Marketingstrategien und personalisierter Inhalte, die auf die verschiedenen Segmente abgestimmt sind – so steigern Sie neben der Leserbindung auch Ihre Umsätze im E-Commerce.

Social Listening

Social Listening ist, als ob Sie am Gartenzaun bei der Party Ihrer Nachbarn mit lauschen – nur findet das Ganze eben digital statt. So erfahren Sie, was Ihre Kunden über bestimmte Produkte und Marken sagen. Social Listening umfasst beispielsweise das Monitoring sozialer Medien und Online-Foren. Als Verlag kommen Sie so an wertvolles Insiderwissen über die Vorlieben Ihrer Leser und aktuelle Themen, welche Ihre Kundschaft beschäftigt.

Eine weitere Methode beim Social Listening ist die Kundenfeedback-Analyse. Mithilfe dieser werten Sie auf verschiedenen Kanälen, wie etwa auf Social Media Plattformen, systematisch das Feedback Ihrer Kunden aus. Beide Methoden liefern wertvolle Einblicke und helfen, häufige Probleme zu identifizieren und Ihr Angebot kontinuierlich zu verbessern.

Personalisierung von Inhalten und Angeboten

Wenn Sie das Nutzerverhalten auf Ihrer Website durchforsten, finden Sie Daten, mit denen Sie personalisierte Empfehlungen und individuelle Angebote erstellen können, die genau ins Schwarze treffen. Tools zur Datenanalyse und Algorithmen, die Muster im Nutzerverhalten erkennen, sind Ihre magischen Helferlein. So steigt die Kundenzufriedenheit und damit auch die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs.

A/B-Testing und Optimierung

A/B-Testing und Optimierung sind nicht direkt Teil der Personalisierung von digitalen Inhalten und Angeboten, sie ergänzen den Prozess jedoch effektiv. Während die Personalisierung darauf abzielt, Inhalte und Angebote individuell auf Nutzer abzustimmen, hilft A/B-Testing dabei, herauszufinden, was davon tatsächlich am besten funktioniert. Beide Methoden zusammen verbessern die Nutzererfahrung und steigern die Effektivität Ihrer E-Commerce-Strategien.

 

Kundenbindung durch Community-Interaktion

Kundenbindung durch Community-Interaktion spielt eine wichtige Rolle bei der Personalisierung von digitalen Inhalten und Angeboten. Indem Sie als Verlag auf Feedback, Fragen und Anregungen aus der Community eingehen, können Sie Ihre Produkte auf die spezifischen Wünsche und Vorlieben der Nutzer zuschneiden. Die Interaktion in der Community fördert auch den Austausch zwischen den Lesern und stärkt das Gefühl der Zugehörigkeit, was wiederum die Kundenbindung und -loyalität erhöht.

Usability-Tests

Usability-Tests sind wie eine Generalprobe für Ihren Online-Auftritt. Sie konzentrieren sich auf die Benutzerfreundlichkeit einer Website oder eines Produkts, indem echte Nutzer spezifische Aufgaben ausführen und ihre Ergebnisse ausgewertet werden. Ziel dabei ist es, Probleme und Hindernisse zu identifizieren, die Benutzer bei der Interaktion mit dem Produkt erleben. Somit bieten Usability-Tests detaillierte Einblicke in spezifische Usability-Probleme und liefern konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit.

Usability-Tests verwenden Methoden wie Beobachtungen, die Analyse von Protokollen und Befragungen, während Benutzer Aufgaben mit dem Produkt durchführen. Eye-Tracking ist ebenfalls eine Technik innerhalb dieser Tests. Hierbei werden die Augenbewegungen der Nutzer verfolgt, um zu sehen, welche Bereiche einer Webseite die meiste Aufmerksamkeit erhalten. Diese Daten sind Gold wert, um das Design zu optimieren und die Benutzererfahrung zu optimieren.

Performance-Analyse

Die Performance-Analyse ist wie ein Gesundheitscheck für Ihren Online-Shop. Dabei werden Kriterien wie Umsatz, Conversion-Rate, Seitenaufrufe, Ladezeiten und Benutzererfahrung bewertet – so identifizieren Sie Schwachstellen und decken Verbesserungspotenziale auf. Regelmäßige Performance-Audits und die Nutzung von Tools wie Google Analytics und PageSpeed Insights sorgen dafür, dass Ihr Shop immer in Bestform bleibt.

Der Net Promoter Score (NPS), auf den wir im Folgenden eingehen, gehört nicht direkt zur Performance-Analyse im technischen Sinne. Er spielt jedoch eine wichtige Rolle in der Gesamtbewertung der Leistung eines Unternehmens oder eines Produktes aus der Perspektive Ihrer Kunden.

Net Promoter Score (NPS)

Der Net Promoter Score (NPS) ist wie das Beliebtheitsbarometer Ihrer Leser. Der NPS wird typischerweise durch eine einfache Umfrage erhoben: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie unser Produkt einem Freund oder Kollegen weiterempfehlen?“. Die Antworten werden auf einer Skala von 0 bis 10 bewertet. Der NPS liefert also eine Kennzahl, die als Indikator für die allgemeine Kundenzufriedenheit und -loyalität dient. Ein hoher NPS-Wert ist nicht nur Balsam für die Seele, sondern auch ein kraftvolles Marketinginstrument. Er zeigt potenziellen Kunden, dass Ihr Verlag vertrauenswürdig ist.

Weiterlesen

Dieser Artikel erschien auf unserem e-Blog.

Die Top 10 der E-Commerce-Shopsoftwares in Deutschland

SaaS vs. Open-Source: So finden Sie die passende Lösung für Ihren Shop

Metadatenpflege mit agiler Methodik

Metadatenpflege mit agiler Methodik

Metadatenpflege mit agiler Methodik: Eine effiziente Lösung von juni.com

Agiles Arbeiten im Verlag Teil 1: Metadatenpflege
Metadaten sind für Verlage und andere Unternehmen gleichermaßen entscheidend, um Daten effizient zu organisieren und den Informationsfluss zu verbessern. Die traditionelle Metadatenpflege kann jedoch mit Herausforderungen wie manueller Dateneingabe, langwierigen Aktualisierungen und ineffizienter Kommunikation verbunden sein. Eine Lösung, die diese Probleme überwindet und gleichzeitig hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit bietet, ist die agile Methodik. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die Herausforderungen und Vorteile der agilen Metadatenpflege vorstellen.

Einführung der agilen Methodik zur Metadatenpflege

Metadaten bieten Kontext und Informationen über den Inhalt, sowie die Eigenschaften von Daten. Eine korrekte und konsistente Metadatenpflege ermöglicht es Ihrem Verlag, Daten effizient zu organisieren, schnell zu finden und zu verstehen. 

Die agile Methodik ist in vielen Bereichen eine vielversprechende Vorgehensweise, um komplexe Aufgaben zu bewältigen und den kontinuierlichen Fortschritt zu fördern. Die Anwendung agiler Prinzipien auf die Metadatenpflege ermöglicht es Ihrem Verlag, flexibler auf Änderungen zu reagieren, Zusammenarbeit zu fördern und kontinuierlich Verbesserungen vorzunehmen.

Die Herausforderungen bei traditioneller & agiler Metadatenpflege

Die traditionelle Metadatenpflege birgt Herausforderungen wie Fehler und Ineffizienz. Langwierige Aktualisierungen können zu Verzögerungen und veralteten Informationen führen. Im Gegenzug erleichtert die agile Methodik die Zusammenarbeit und gewährleistet einen reibungslosen Ablauf. Dennoch gibt es auch hier Herausforderungen, auf die wir Sie aufmerksam machen möchten.
  • Da die agile Methodik besonders Flexibilität und Anpassungsfähigkeit betont, können sich Anforderungen im Laufe eines Projekts ändern. Dies kann zu Unsicherheit oder Unklarheit führen. Daher ist gute Kommunikation und ständige Abstimmung von Bedeutung, um sicherzustellen, dass die Metadatenpflege den tatsächlichen Bedürfnissen gerecht wird.
  • Obwohl keine manuelle Pflege der Daten erforderlich ist, ist dennoch kontinuierliche Überwachung und Wartung von Bedeutung. Anforderungen können sich ändern, daher muss die Aktualität der Daten sichergestellt werden. Dies erfordert einen gewissen Zeitaufwand.
  • Die Einführung von agilen Methoden ins Unternehmen fordert auch eine Anpassung der Arbeitsweise, was sich wiederum auf die Unternehmenskultur auswirken kann. 
  • Das agile Vorgehen bei der Metadatenpflege kann in erster Linie auch herausfordernd sein: es besteht ein höherer Kommunikationsbedarf, dem man sich anpassen muss, und es muss sorgfältig geplant und koordiniert werden, um Verzögerungen und Missverständnissen von Anfang an entgegenzuwirken.

Die Vorteile der agilen Metadatenpflege

Die agile Methodik bringt jedoch auch eine Vielzahl von Vorteilen mit sich. 
  • Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Unternehmen können schnell auf sich ändernde Anforderungen und neue Erkenntnisse reagieren und den Prozess entsprechend anpassen.
  • Verbesserte Zusammenarbeit und Kommunikation: Die Zusammenarbeit zwischen Teams profitiert und führt auch zu einer effektiveren Kommunikation und besserer (Zusammenarbeit Synonym).
  • Kontinuierliche Verbesserung: Durch regelmäßige Überprüfung, Rückmeldung und auch Anpassung kann die Qualität der Metadaten ständig verbessert werden. Fehler können schneller erkannt und behoben werden, was zu effizienten Prozessen führt.
  • Erhöhte Effizienz: Durch den Einsatz agiler Methoden werden Aufgaben schneller umgesetzt und verringern die Wahrscheinlichkeit von Verzögerungen. Auch Engpässe und ineffiziente Arbeitsweisen können so schnell gefunden und behoben werden.
  • Bessere Anpassung an sich ändernde Anforderungen: Da sich die Geschäftsanforderungen und Datenlandschaften im Laufe der Zeit ändern können, ist Flexibilität vonnöten, um diese Änderungen zu berücksichtigen und die Prozesse entsprechend anzupassen.

So kann juni.com Sie unterstützen

Wir von juni.com bieten Verlagen jeglicher Größe eine allumfassende Verlagssoftware, mit der Sie agil mit Metadaten arbeiten können. Gerne beraten wir Sie auch im Hinblick auf den Umgang mit Datenschutz beim Arbeiten mit Metadaten. Nehmen Sie für eine kostenlose Erstberatung Kontakt mit uns auf. Per E-Mail unter info@juni.com oder telefonisch unter 069-5077 5780. Mehr Infos über unsere Dienstleistungen finden Sie auch auf unserer Webseite.
Content weiterdenken

Content weiterdenken

Content weiterdenken

Beeinflusst von der Digitalisierung der Branche, in Zeiten, in welchen digitale Inhalte jederzeit und überall verfügbar sind, gilt es für Verlage, neue Wege zu finden, um Inhalte nicht nur zu verbreiten, sondern auch erfolgreich zu vermarkten. Neben traditionellen Medien wie Bücher, Zeitschriften und Zeitungen eröffnen sich mittlerweile für Verlage vielfältige Wege, das Potenzial von Inhalten über den reinen Verkauf hinaus auszuschöpfen. In diesem Artikel sollen Ihnen eben diese Möglichkeiten aufgezeigt werden, sodass Sie Ihre Inhalte erfolgreich vermarkten und eine breitere Zielgruppe erreichen können.

Content-Marketing: Inhalte zum Erlebnis machen

Beim Content Marketing werden hochwertige Inhalte erstellt, um potenzielle Kunden anzuziehen und zu binden. Anstatt sich ausschließlich auf lediglich Botschaften zu konzentrieren, geht es beim Content-Marketing, die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden zu gewinnen, zu behalten und ihnen dabei auch einen Mehrwert zu bieten. Zum Thema Kundenbindung und Kundenfokus können Sie hier unseren Elephant Park-Artikel lesen.

Interaktive und multimediale Inhalte, wie Videos, Podcasts oder interaktive E-Books gehören zum zukunftsfähigen Verlag genauso wie die traditionellen Medien der Branche. Diese Formate bieten den Lesern ein interaktives und ansprechendes Erlebnis, das über den reinen Text hinausgeht. Welten können zum Leben erweckt werden und den Lesern zusätzliche Informationen oder Einblicke bieten. Podcasts bieten eine weitere Möglichkeit, Inhalte auf unterhaltsame und informative Weise zu präsentieren und können gleichzeitig eine loyale Hörerschaft aufbauen.

Content über Blogs & Artikel

Eines von vielen Beispielen hierfür ist die Erstellung von Blogbeiträgen oder Artikeln zu Themen, die eng mit den Verlagsinhalten zusammenhängen. Ziehen Sie doch in Erwägung, einen Blog für die von Ihnen verlegten Themen zu betreiben. Dadurch werden potenzielle Kunden angelockt, die sich für ihr Themengebiet interessieren.

Cross-Promotion und Zusammenarbeit mit Experten und Influencern Ihrer Branche

Eine weitere Möglichkeit, das Vermarktungspotenzial von Verlagsinhalten zu maximieren, besteht in der Zusammenarbeit mit Influencern und Experten. Influencer haben in den sozialen Medien eine große Reichweite und können somit helfen, die Bekanntheit und den Verkauf von Verlagsinhalten zu steigern. Verlage könnten beispielsweise bekannte Buchblogger oder Bookstagrammer einladen, über ihre Bücher zu sprechen oder Rezensionen zu verfassen. Auch die Zusammenarbeit mit Experten auf bestimmten Gebieten kann helfen, die Glaubwürdigkeit und Attraktivität der Inhalte zu steigern.

Cross-Promotion beschreibt die Kooperation mit anderen Unternehmen oder Organisationen, um die gegenseitige Reichweite zu erweitern und neue Zielgruppen anzusprechen. Sie können beispielsweise mit Unternehmen aus der Film- oder Musikindustrie zusammenarbeiten, um Ihre Inhalte über andere Medien zu transportieren. Durch Cross-promotion können sowohl Ihr Inhalt, als auch andere Medienformate gegenseitig beworben werden, was zu einer größeren Aufmerksamkeit und einem größeren Verkaufspotenzial führt.

Die Rolle sozialer Medien

Der Stichpunkt Soziale Medien spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermarktung von Verlagsinhalten und dem Thema Kundenfokus. Verlage können ihre Inhalte über Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram teilen, um die Aufmerksamkeit der Leser zu erregen und den Verkauf anzukurbeln. Darüber hinaus ermöglichen soziale Medien den direkten Dialog mit den Lesern, was wertvolle Einblicke liefern kann. Eine starke Community kann sowohl für den Verlag als auch für die Leser von großem Nutzen sein. Schaffen Sie Foren und Leser-Communities, in welchen sich Leser über ihre Inhalte austauschen können. Eine lebendige und engagierte Community steigert das Interesse an Verlagsinhalten und stärkt die Kundenbindung.

In diesem Artikel aus dem Elephant Park liefern wir Ihnen 8 Beispiele für gelungenes Content-Marketing.

Das Verlagswesen befindet sich in einem digitalen Umbruch, der neue Chancen und Herausforderungen mit sich bringt. Verlage müssen über den reinen Vertrieb hinausdenken und das Potenzial ihrer Inhalte über verschiedene Kanäle hinweg ausschöpfen. Content-Marketing, die Zusammenarbeit mit Influencern und Experten sowie die Nutzung sozialer Medien sind nur einige der Möglichkeiten, um die Vermarktung von Verlagsinhalten erfolgreich voranzutreiben. Indem Verlage ihre Inhalte zum Erlebnis machen und einen Mehrwert für die Leser schaffen, können sie nicht nur ihre Zielgruppe erweitern, sondern auch langfristige Kundenbeziehungen aufbauen. Die Zukunft des Verlagswesens liegt in einer intelligenten und ganzheitlichen Vermarktungsstrategie, die über den traditionellen Vertrieb hinausgeht.

So kann juni.com Sie unterstützen

Möchten Sie Ihren Content weiterdenken und beispielsweise interaktive Elemente in Ihrem Webshop unterbringen? Als Profis in der Umsetzung und Gestaltung von Webseiten und Webshops, unterstützen wir auch Sie gerne dabei, Ihren Internetauftritt kundenorientiert zu gestalten. Egal wo Sie mit Ihrem Projekt stehen und welche Ziele Sie verfolgen, unsere Webshop-Agentur kann Ihnen in jeder Phase des Prozesses mit Blick auf Ihre individuellen Anforderungen und Wünsche zur Seite stehen. Nehmen Sie für eine kostenlose Erstberatung Kontakt mit uns auf. Per E-Mail unter info@juni.com oder telefonisch unter 069 5077 5780. Mehr Infos über unsere Dienstleistungen finden Sie auch auf unserer Webseite.