Warum Nachhaltigkeit im Geschäftsleben unerlässlich ist

Warum Nachhaltigkeit im Geschäftsleben unerlässlich ist

Warum Nachhaltigkeit im Geschäftsleben unerlässlich ist

In der heutigen Geschäftswelt ist Nachhaltigkeit mehr als nur ein Modewort – sie ist eine Notwendigkeit. Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, umweltbewusst zu handeln und langfristige Strategien zu entwickeln, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch tragfähig sind. Doch warum ist Nachhaltigkeit so wichtig und wie können Unternehmen diesen Weg beschreiten? In diesem Artikel beleuchten wir die Bedeutung nachhaltigen Handelns, bieten praktische Tipps für Unternehmen und werfen einen Blick darauf, wie juni.com diese Prinzipien in die Praxis umsetzt. Zudem stellen wir einige der besten Ökostrom-Anbieter in Deutschland vor und erklären, warum sie eine gute Wahl sind.

Warum ist Nachhaltigkeit heutzutage wichtig für Unternehmen?

Nachhaltigkeit wird heutzutage bei immer mehr Unternehmen großgeschrieben – und das nicht ohne Grund. Durch nachhaltiges Handeln tragen Unternehmen aktiv zum Umweltschutz bei und sichern langfristig ihre Überlebensfähigkeit.

In einer Zeit, in der der Klimawandel immer sichtbarer wird und die natürlichen Ressourcen knapper werden, müssen Unternehmen Verantwortung übernehmen. Verbraucher sind sich zunehmend der Umweltprobleme bewusst und bevorzugen Marken, die sich aktiv für den Umweltschutz einsetzen. Nachhaltigkeit ist daher nicht nur ein ethisches Gebot, sondern auch ein wirtschaftlicher Vorteil.

Eine nachhaltige Geschäftsstrategie kann die Betriebskosten senken, indem sie den Energieverbrauch reduziert und Abfall minimiert. Langfristig gesehen sichert nachhaltiges Handeln somit die Lebensfähigkeit von Unternehmen. Zudem stärkt es das Vertrauen der Kunden und Investoren, die zunehmend auf umweltfreundliche Praktiken achten.

Wie können Unternehmen nachhaltig arbeiten?

Nachhaltigkeit ist ein umfassender Ansatz, der viele Aspekte eines Unternehmens betrifft. Bei juni.com sind wir überzeugt, dass kleine Schritte große Veränderungen bewirken können. Hier sind fünf einfache Schritte, wie Sie Ihre Arbeitsweisen nachhaltiger gestalten können:

1. Energieeffiziente IT-Infrastruktur

Setzen Sie auf moderne, energieeffiziente Hardware und optimieren Sie Ihre Serverräume. Energiesparende Geräte und Cloud-Services können den Stromverbrauch drastisch senken. Eine grüne IT-Infrastruktur spart nicht nur Kosten, sondern schont auch die Umwelt.

2. Remote-Arbeit und Videokonferenzen

Remote-Arbeit und Videokonferenzen reduzieren den Pendelverkehr und damit den CO₂-Ausstoß. Gleichzeitig fördern sie eine bessere Work-Life-Balance für Ihre Mitarbeiter. Weniger Reisen bedeutet weniger Emissionen – ein Gewinn für alle.

3. Papierloses Büro

Digitalisieren Sie Ihre Dokumente und reduzieren Sie den Papierverbrauch. Elektronische Unterschriften, digitale Rechnungen und Cloud-Speicherlösungen sind nur einige der Möglichkeiten, ein papierloses Büro zu schaffen. Jedes nicht gedruckte Dokument trägt dazu bei, wertvolle Ressourcen zu schonen und Wälder zu erhalten.

4. Nachhaltige Beschaffung

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Lieferanten und Materialien auf Nachhaltigkeit. Bevorzugen Sie Produkte mit umweltfreundlichen Zertifikaten und setzen Sie auf recycelbare Materialien. Nachhaltigkeit beginnt schon bei der Bestellung: Eine verantwortungsvolle Beschaffungspolitik kann den ökologischen Fußabdruck Ihres Unternehmens erheblich verringern.

5. Umweltbewusstsein fördern

Schaffen Sie ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit in Ihrem Team. Schulungen, Workshops und eine nachhaltige Unternehmenskultur helfen dabei, Umweltbewusstsein zu fördern und nachhaltiges Verhalten zu verankern. Eine grüne Unternehmenskultur inspiriert nicht nur Ihre Mitarbeiter, sondern auch Ihre Kunden und Partner.

Nachhaltigkeit bei juni.com

Bei juni.com ist Nachhaltigkeit kein vorübergehender Trend, sondern ein fester Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Unser Engagement zeigt sich in allen Bereichen unserer Aktivitäten.

Energieeffizienz

In unseren Büros setzen wir auf moderne Technik zur Steigerung der Energieeffizienz. Mit fortschrittlichen Heiz- und Kühlsystemen, energiesparender Beleuchtung und optimierter IT-Infrastruktur senken wir die Energiekosten und minimieren unseren ökologischen Fußabdruck.

Digitalisierung

Die Digitalisierung ist ein Schlüssel zur Ressourcenschonung. Elektronische Unterschriften, digitale Rechnungen und Cloud-Speicherlösungen helfen uns, den Papierverbrauch drastisch zu reduzieren.

Mitarbeiterschaft

Unsere Mitarbeiter sind der Puls unseres Unternehmens. Sie sind aktiv in unsere Umweltinitiativen eingebunden und bringen kreative Ideen ein, die wesentlich zu unserem nachhaltigen Erfolg beitragen. Zudem reduzieren Remote-Arbeit und Videokonferenzen den Pendelverkehr, fördern die Work-Life-Balance und senken CO₂-Emissionen.

Erneuerbare Energien

Ein zentraler Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist die Nutzung erneuerbarer Energien. Juni.com bezieht seinen Strom zu 100 % aus erneuerbaren Quellen. Mit unserer Partnerschaft mit Green Planet Energy, einem der führenden Ökostrom-Anbieter in Deutschland, setzen wir ein klares Zeichen für den Klimaschutz und tragen aktiv zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei.

Die besten Ökostrom-Anbieter in Deutschland

Der Umstieg auf Ökostrom ist ein einfacher, aber wirkungsvoller Schritt zu mehr Nachhaltigkeit. In Deutschland gibt es zahlreiche Anbieter, die 100 % erneuerbare Energien liefern. Hier sind einige der besten:

1. LichtBlick

Als Pionier der grünen Energieversorgung setzt LichtBlick seit Jahren Maßstäbe. Mit Ökostrom aus ausschließlich erneuerbaren Quellen und innovativen Projekten wie der SchwarmEnergie® bietet LichtBlick nachhaltige Lösungen für eine saubere Zukunft.

2. Naturstrom

Naturstrom zählt zu den führenden Anbietern von Ökostrom in Deutschland. Sie liefern Strom aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse und setzen sich für den Ausbau erneuerbarer Energien ein. Naturstrom legt großen Wert auf Transparenz und Nachhaltigkeit, und ihre Projekte sind oft Vorbilder für die Branche.

3. EWS Schönau

Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) sind ein Paradebeispiel für bürgerliches Engagement. Aus einer Bürgerinitiative hervorgegangen, versorgt EWS Schönau heute viele Haushalte mit sauberem Strom und unterstützt Projekte, die die Energiewende voranbringen. Ihre Geschichte ist ein Beweis dafür, dass gemeinschaftliches Handeln Großes bewirken kann.

4. Polarstern

Polarstern bietet nicht nur reinen Ökostrom, sondern auch Ökogas. Sie unterstützen weltweit Projekte für erneuerbare Energien und setzen sich für eine nachhaltige und faire Energieversorgung ein. Polarstern zeigt, dass ökologisches Handeln und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können.

5. Green Planet Energy

Green Planet Energy, ehemals bekannt als Greenpeace Energy, steht für 100 % erneuerbare Energien und fördert aktiv nachhaltige Projekte. Sie setzen sich nicht nur für die Energiewende ein, sondern unterstützen auch soziale und ökologische Initiativen. Ein Wechsel zu Green Planet Energy ist ein direkter Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt.

Warum setzt juni.com auf Green Planet Energy?

Juni.com hat sich bewusst für Green Planet Energy als Hauptlieferanten für erneuerbare Energien entschieden. Dieser Anbieter steht nicht nur für 100 % erneuerbare Energien, sondern engagiert sich auch stark für soziale und ökologische Projekte. Durch die Partnerschaft mit Green Planet Energy tragen wir direkt zur Energiewende bei und unterstützen den Ausbau umweltfreundlicher Technologien.

Unsere Entscheidung für Green Planet Energy basiert auf ihrer hohen Transparenz und ihrem Engagement für nachhaltige Projekte. Wir glauben, dass dieser Anbieter unsere Werte und Ziele am besten repräsentiert und uns dabei unterstützt, unsere Nachhaltigkeitsstrategie erfolgreich umzusetzen.

Fazit

Nachhaltigkeit ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Unternehmen, die sich jetzt auf den Weg machen, nachhaltiger zu arbeiten, sichern ihre Zukunft und tragen aktiv zum Umweltschutz bei. Wir von juni.com sind stolz darauf, durch unsere Maßnahmen und Initiativen einen positiven Beitrag in diesem Bereich zu leisten. Indem wir auf erneuerbare Energien setzen, unsere Energieeffizienz steigern und unsere Mitarbeiter einbinden, zeigen wir, dass nachhaltiges Handeln sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll ist.

Wir laden Sie ein, diesen Weg mit uns zu gehen. Entscheiden Sie sich für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen und unterstützen Sie Anbieter, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen. Gemeinsam können wir den Wandel gestalten und eine nachhaltige Welt für kommende Generationen schaffen. juni.com

 

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E-Commerce für Verlage

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Mit User Stories den perfekten Webshop für Ihren Verlag entwickeln


Webshops erhöhen den Umsatz, wenn sie auf den Nutzer ausgelegt sind. Doch wie gelingt Ihnen die Fokussierung auf Ihre Kunden? Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Kennenlernen einiger wirksamer Methoden und Ansätze!

Das Problem: mangelnde Fokussierung auf den Kunden

In Unternehmen herrscht nicht selten eine Fokussierung auf interne anstatt auf externe Zielgruppen. Die Befindlichkeiten der eigenen Mitarbeiter und die vermeintlich beste Lösung für das Unternehmen dominieren gegenüber den Wünschen und Bedürfnissen der Endkunden. Eine solche Denkweise ist auf den ersten Blick nicht verwunderlich. Den Status quo zu wahren und sich um seine eigenen Bedürfnisse zu kümmern, liegt in der Natur des Menschen. Im Wirtschaftsleben werden jedoch Umsätze durch Kunden generiert. Deshalb ist es wichtig, die Unternehmensstrategie auf den Kunden auszurichten. 

Die schlechte Nachricht vorab: Es gibt keine Musterlösungen. Jedes Unternehmen hat eigene Produkte, eine eigene Identität und eigene Kunden. 

Die gute Nachricht: Weil es keine Musterlösung gibt, müssen Sie Ihre Kunden kennenlernen. Wissen, das Gold wert ist.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Konzepte und Tools “Customer Journey”, “User Story” und “MVP-Kette” vor. Diese drei Ansätze können Sie auf verschiedenste Arten anwenden. Ihr Ziel ist immer, das Produkt auf die Bedürfnisse seines Nutzers zu zuschneiden.

Was ist eine Customer Journey?

Die verschiedenen Phasen eines Kaufprozesses lassen sich als Customer Journey bezeichnen. Eine Customer Journey kann sowohl on-  als auch offline abgebildet werden. Die Reise beginnt nicht erst bei der tatsächlichen Bestellung in Ihrem Webshop, sondern möglicherweise bereits bevor ein potentieller Kunde von Ihrer Marke überhaupt weiß. Eugene Schwartz entwickelte das „5 Levels of Awareness“-Modell, das fünf Phasen eines Kaufprozesses beschreibt. Schwartz’ Ausarbeitung einer Customer Journey ist nicht die einzige und viele Wirtschaftsexperten haben alternative Modelle entwickelt. Wir bewerten das „5 Levels of Awareness“-Modell als gelungen und griffig. Mit der Hilfe eines solchen Modells können Sie erkennen, welche Bedürfnisse der Nutzer in welcher Kaufentscheidung hat. Gehen Sie hierauf entsprechend ein.

Das „5 Levels of Awareness“-Modell

 

1. Unaware

Das erste Level ist die “Unbewusste”-Phase. Eine Art Grundstimmung: Ihrem potentiellen Kunden geht es gut. Ihm ist kein Problem bewusst, welches er lösen möchte. In diesem Level sind Konsumenten sehr beeinflussbar durch äußere Reize wie Werbung, Empfehlungen und Gespräche. Durch gezielte Werbung kann dem Kunden beispielsweise auffallen, dass es ein Bedürfnis gibt, das er stillen möchte.

 

2. Problem Aware

Der Nutzer ist sich nun eines Problemes bewusst. Er möchte es lösen. Noch hat der Nutzer keine Idee für eine Lösung. Er setzt sich intensiv mit seinem Problem auseinander. Deshalb sucht er sehr breit und lässt sich gerne inspirieren.

 

 

3. Solution Aware

Die ersten Suchen und Recherchen haben dem Nutzer gezeigt, dass es Lösungen für sein Bedürfnis gibt. Er präferiert noch kein spezielles Produkt oder hat sich für einen bestimmten Service entschieden. Es ist wichtig, dass er auf Ihre Marke und Produkte stößt, um sie als Lösung wahrzunehmen. Kunden sind in dieser Phase sehr offen für deutliche Angebote.

 

 

 

4. Product Aware

Wir befinden uns in der heißen Phase der Kaufentscheidung. Der Kunde hat einen Anbieter oder ein Produkt kennengelernt und erstes Interesse. Nun muss der Nutzer vom Angebot überzeugt werden. Die Überzeugungsarbeit muss hierbei unterschiedlichen Kundentypen angepasst werden: Ein zurückhaltender, skeptischer Käufer muss darauf vertrauen können, dass er Produkte zurückschicken und umtauschen kann. Für einen impulsiven Käufer ist ein schneller und zuverlässiger Versand überzeugender.

 

 

 

 

5. Most Aware

Der Kunde hat bei Ihnen bzw. Ihr Produkt gekauft. Herzlichen Glückwunsch. Hier endet Ihre Kundenbindung aber nicht. Bieten Sie ihm ein tolles Versanderlebnis und eine gute Betreuung nach der Kaufentscheidung. Kann er bei Fragen den Support erreichen? Erhält er ein Feedback auf seine Rezensionen? Fühlt er sich weiterhin gut aufgehoben, wird der Nutzer selbst zum Multiplikator Ihrer Marke, teilt seine hervorragenden Erfahrungen und wird wieder auf Ihre Services und Produkte zurückgreifen.

 

 

 

Was ist eine User Story?

Mit Hilfe einer User Story können Sie Bedürfnisse und Ziele Ihrer Kunden konkret erfassen. Die User Story lässt sich als einfache Formel darstellen: 

Im Zuge von jedem Entwicklungsvorhaben sollten Sie sich zunächst der oben gezeigten Faktoren bewusst werden. Formulieren Sie die entsprechende User Story, machen Sie diese sichtbar (ausdrucken und aufhängen, zentral in Präsentationen einbauen etc.) und prüfen Sie jede neue Idee mit der User Story, bevor Sie Ressourcen in Entwicklungen investieren.

MVP Ketten

MVP Ketten, sind eine nette Gedankenstütze, um die Präsentation einzelner Informationen persönlicher für den Nutzer zu gestalten. Die einzelnen Buchstaben des Akronyms MVP stehen für

M = Merkmal
V  = Vorteil
P  = Persönlicher Nutzen

Mit der Abbildung eines “Merkmals”, stellen Sie dem Nutzer die grundlegende Information zur Verfügung. Das ist besser als keine Information, bindet den Nutzer aber nicht persönlich an Ihren Service oder Ihr Produkt. Jede Information lässt sich auch als “Vorteil” für den Nutzer formulieren. Ihr Kunde fühlt sich dadurch verstärkt wahrgenommen. Im Bestfall ist eine Information aber als “Persönlicher Mehrwert” für Ihren Nutzer dargestellt. Ihr Kunde verknüpft Ihren Service und Ihr Produkt unmittelbar mit seiner aktuellen Situation und wird überzeugt, sich auf eine Bestellung einzulassen. Zur Verdeutlichung hier drei MPV Ketten. Nehmen Sie die Steigerung der Fokussierung auf den Kunden wahr?

Merkmal: auf Lager (schwach)
Vorteil: sofort lieferbar (schon besser)
Persönlicher Mehrwert: Das Paket ist am XX.XX.XXX bei Ihnen (gute Lösung)

Merkmal: 14 Tage Rückgaberecht (schwach)
Vorteil: Kostenloser Rückversand (schon besser)
Persönlicher Mehrwert: Sie können alles bequem zu Hause anprobieren (gute Lösung)

Merkmal: Rund-um-Service (schwach)
Vorteil: Sie müssen sich um nichts kümmern (schon besser)
Persönlicher Mehrwert: Transport, Aufbau, Müllentsorgung erledigen alles wir für Sie. Sie müssen sich nur über Ihr neues Möbelstück freuen. (gute Lösung)

Achten Sie auf Ihre Wortwahl und vermeiden Sie Worthülsen. Formulieren Sie immer klar. Wären Sie ein Nutzer, der Ihren Webshop zum ersten Mal aufruft – würden Sie sich gut und informiert fühlen? Wird überhaupt verstanden, was Sie ausdrücken wollen? Machen Sie schnelle Tests, indem Sie Kollegen aus anderen Abteilungen oder Freunde Websites und Webshops testen lassen. 

Es hat niemals ein Ende …

Die Optimierung Ihres Webshops auf Kundenbedürfnisse beinhaltet optische, inhaltliche und strukturelle Maßnahmen. Eine Verbesserung ist niemals abgeschlossen. Sehen Sie den Willen zur Optimierung als Kreislauf: Analysieren, Verbessern, Überprüfen und wieder von vorne.

Nur so können Sie langfristig die Bedürfnisse Ihrer Nutzer bedienen. Und wir wissen alle: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Suchen Sie nach blinden Flecken, die Sie mit Ihrer Unternehmensbrille nicht wahrnehmen. Arbeiten Sie mit externen Testern und Dienstleistern zusammen. Die eigene Außenwirkung können Sie nur schwer selbst beurteilen.

Um Ihnen den Start in Ihre Optimierungsvorhaben zu erleichtern, möchten wir Ihnen hier noch einige , grundlegende Gedanken mit auf den Weg geben:

 

  • Innerhalb von zwei Sekunden entscheidet der Nutzer, ob er Ihren Webshop als vertrauenswürdig einstuft. Der erste Eindruck muss professionell sein!
  • Der Nutzer muss immer auf alle relevanten Informationen sofort zugreifen können. Entscheiden Sie anhand von User Stories nach der Analyse der Customer Journey, welche Informationen zu welchem Zeitpunkt der Reise relevant sind. 

Sorgen Sie dafür, dass der Nutzer zu jeder Zeit positiv von Ihrem Webshop überzeugt ist, wenn er sich unterbewusst diese drei Fragen stellt:  

  • Warum sollte ich hier kaufen?
  • Warum sollte ich ein Produkt in den Warenkorb legen?
  • Was macht den Verlag aus?

Wir unterstützen Sie und Ihr Unternehmen in allen Phasen der Optimierung Ihres Webshops. Vom Workshop zur Ermittlung Ihrer Nutzergruppen über die technische Umsetzung bis zu Support und Erfolgsmessung nach Abschluss der Optimierung. 

Außerdem bieten wir eine umfangreiche Softwarelösung für Verlage, welche Ihnen mehr als 400 Funktionen für alle Bereiche Ihres Verlages liefert. Einzelne Module decken die Tätigkeiten des jeweiligen Bereichs Ihres Verlages ab und schaffen somit ein intuitives Workflow-System für Ihre Mitarbeiter.

Gerne stellen wir Ihnen alle Möglichkeiten und Funktionen bei einer Erstberatung vor. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für einen ersten Kennenlerntermin remote oder vor Ort.

Wir freuen uns auf ihre Kontaktaufnahme per E-Mail oder Anruf!

info@juni.com | 069 5077 5780

 

Update

Hier finden Sie weitere Methoden, mit denen Sie Ihre Produkte auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden zuschneiden können:

Kundensegmentierung

Wer möchte bei der Vermarktung seiner Produkte schon in einer großen, anonymen Masse untergehen? Genau, niemand! Kundensegmentierung ist der Held, der Ihre Kundschaft in überschaubare, spezifische Gruppen teilt. Basierend auf demografischen und Verhaltensdaten können Sie so gezielt die Bedürfnisse und Interessen jeder Gruppe ansprechen.

Zur Kundensegmentierung gehört auch die Erstellung von Personas. Dabei handelt es sich um die fiktive Darstellung eines idealen Kunden – basierend auf Marktforschung und Daten über bestehende Kunden. Das bedeutet: Sie kreieren detaillierte Profile typischer Kunden innerhalb der einzelnen Gruppen. Diese Profile umfassen demografische Informationen, Verhaltensmuster, Ziele, Bedürfnisse und Herausforderungen und helfen Ihnen dabei, ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse, Interessen und das Verhalten Ihrer Kunden zu entwickeln.

Mit der Persona-Erstellung bekommen Ihre typischen Kunden ein Gesicht: Stellen Sie sich zum Beispiel Frau Müller vor – eine geschiedene Mittfünfzigerin, die nach einem neuen Sinn im Leben sucht und Yoga für sich entdeckt hat und deswegen ständig der Suche nach neuen Informationen und dem passenden Lesestoff ist. Solche Profile lassen sich natürlich noch mit vielen weiteren Details ausschmücken. Schlussendlich ist das Ziel einer Persona-Erstellung die Entwicklung maßgeschneiderter Marketingstrategien und personalisierter Inhalte, die auf die verschiedenen Segmente abgestimmt sind – so steigern Sie neben der Leserbindung auch Ihre Umsätze im E-Commerce.

Social Listening

Social Listening ist, als ob Sie am Gartenzaun bei der Party Ihrer Nachbarn mit lauschen – nur findet das Ganze eben digital statt. So erfahren Sie, was Ihre Kunden über bestimmte Produkte und Marken sagen. Social Listening umfasst beispielsweise das Monitoring sozialer Medien und Online-Foren. Als Verlag kommen Sie so an wertvolles Insiderwissen über die Vorlieben Ihrer Leser und aktuelle Themen, welche Ihre Kundschaft beschäftigt.

Eine weitere Methode beim Social Listening ist die Kundenfeedback-Analyse. Mithilfe dieser werten Sie auf verschiedenen Kanälen, wie etwa auf Social Media Plattformen, systematisch das Feedback Ihrer Kunden aus. Beide Methoden liefern wertvolle Einblicke und helfen, häufige Probleme zu identifizieren und Ihr Angebot kontinuierlich zu verbessern.

Personalisierung von Inhalten und Angeboten

Wenn Sie das Nutzerverhalten auf Ihrer Website durchforsten, finden Sie Daten, mit denen Sie personalisierte Empfehlungen und individuelle Angebote erstellen können, die genau ins Schwarze treffen. Tools zur Datenanalyse und Algorithmen, die Muster im Nutzerverhalten erkennen, sind Ihre magischen Helferlein. So steigt die Kundenzufriedenheit und damit auch die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs.

A/B-Testing und Optimierung

A/B-Testing und Optimierung sind nicht direkt Teil der Personalisierung von digitalen Inhalten und Angeboten, sie ergänzen den Prozess jedoch effektiv. Während die Personalisierung darauf abzielt, Inhalte und Angebote individuell auf Nutzer abzustimmen, hilft A/B-Testing dabei, herauszufinden, was davon tatsächlich am besten funktioniert. Beide Methoden zusammen verbessern die Nutzererfahrung und steigern die Effektivität Ihrer E-Commerce-Strategien.

 

Kundenbindung durch Community-Interaktion

Kundenbindung durch Community-Interaktion spielt eine wichtige Rolle bei der Personalisierung von digitalen Inhalten und Angeboten. Indem Sie als Verlag auf Feedback, Fragen und Anregungen aus der Community eingehen, können Sie Ihre Produkte auf die spezifischen Wünsche und Vorlieben der Nutzer zuschneiden. Die Interaktion in der Community fördert auch den Austausch zwischen den Lesern und stärkt das Gefühl der Zugehörigkeit, was wiederum die Kundenbindung und -loyalität erhöht.

Usability-Tests

Usability-Tests sind wie eine Generalprobe für Ihren Online-Auftritt. Sie konzentrieren sich auf die Benutzerfreundlichkeit einer Website oder eines Produkts, indem echte Nutzer spezifische Aufgaben ausführen und ihre Ergebnisse ausgewertet werden. Ziel dabei ist es, Probleme und Hindernisse zu identifizieren, die Benutzer bei der Interaktion mit dem Produkt erleben. Somit bieten Usability-Tests detaillierte Einblicke in spezifische Usability-Probleme und liefern konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit.

Usability-Tests verwenden Methoden wie Beobachtungen, die Analyse von Protokollen und Befragungen, während Benutzer Aufgaben mit dem Produkt durchführen. Eye-Tracking ist ebenfalls eine Technik innerhalb dieser Tests. Hierbei werden die Augenbewegungen der Nutzer verfolgt, um zu sehen, welche Bereiche einer Webseite die meiste Aufmerksamkeit erhalten. Diese Daten sind Gold wert, um das Design zu optimieren und die Benutzererfahrung zu optimieren.

Performance-Analyse

Die Performance-Analyse ist wie ein Gesundheitscheck für Ihren Online-Shop. Dabei werden Kriterien wie Umsatz, Conversion-Rate, Seitenaufrufe, Ladezeiten und Benutzererfahrung bewertet – so identifizieren Sie Schwachstellen und decken Verbesserungspotenziale auf. Regelmäßige Performance-Audits und die Nutzung von Tools wie Google Analytics und PageSpeed Insights sorgen dafür, dass Ihr Shop immer in Bestform bleibt.

Der Net Promoter Score (NPS), auf den wir im Folgenden eingehen, gehört nicht direkt zur Performance-Analyse im technischen Sinne. Er spielt jedoch eine wichtige Rolle in der Gesamtbewertung der Leistung eines Unternehmens oder eines Produktes aus der Perspektive Ihrer Kunden.

Net Promoter Score (NPS)

Der Net Promoter Score (NPS) ist wie das Beliebtheitsbarometer Ihrer Leser. Der NPS wird typischerweise durch eine einfache Umfrage erhoben: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie unser Produkt einem Freund oder Kollegen weiterempfehlen?“. Die Antworten werden auf einer Skala von 0 bis 10 bewertet. Der NPS liefert also eine Kennzahl, die als Indikator für die allgemeine Kundenzufriedenheit und -loyalität dient. Ein hoher NPS-Wert ist nicht nur Balsam für die Seele, sondern auch ein kraftvolles Marketinginstrument. Er zeigt potenziellen Kunden, dass Ihr Verlag vertrauenswürdig ist.

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Der demografische Wandel in der Verlagsbranche

Der demografische Wandel in der Verlagsbranche

Der demografische Wandel in der Verlagsbranche

Die Bevölkerung wird älter und die Rekrutierung von jungen Fachkräften wird zur Herausforderung: Der demografische Wandel stellt große und kleine Unternehmen vor ein unumgehbares Problem. Welche Probleme zieht der demografische Wandel mit sich? Und wie kann am besten damit umgegangen werden? In diesem Artikel stellen wir Ihnen genau dies vor.

Problemdarstellung: Der demografische Wandel

Fachkräftemangel: Das größte und somit deutlichste Problem ist das Schwinden von nachfolgenden Fachkräften, ausgelöst durch die sich stetig ändernde demografische Struktur. Der Nachwuchs wird weniger und trägt somit direkt zu einem der größten Zukunftsprobleme der Branche bei. Mit einer alternden Belegschaft werden die richtigen Neuzugänge immer relevanter. Die Frage bleibt nur: Wie findet und rekrutiert man Fachkräfte in einem Arbeitsmarkt, der sich immer mehr auf die Bedürfnisse des Arbeitnehmers fokussiert?

Konfliktpotenzial: Nicht nur die Alterspyramide dreht sich um, sondern auch die Hierarchie innerhalb der Branche. Immer mehr junge Vorgesetzte führen ältere Arbeitnehmer. Gekoppelt mit generationsabhängigen Hindernissen kann dies das Konfliktpotenzial aufladen und zu den Problemen des demografischen Wandels beitragen.

Digitalisierung als mögliche Herausforderung: Zu den eben genannten generationsabhängigen Hindernissen gehören wichtige Punkte wie die Digitalisierung, welche besonders die Verlagsbranche beschäftigt. Dieses Hindernis muss auch vom weniger internetaffinen Teil der Belegschaft überwunden werden.

So gehen Sie mit dem demografischen Wandel um: Lösungsansätze

Weiterbildung aller Altersgruppen: Gerade auf digitalen Medien basierende Inhalte sollten nicht der jungen Besatzung vorbehalten werden. Je überwiegender der ältere Teil der Belegschaft wird, desto wichtiger ist es, dass auch diese Angestellten die nötige Weiterbildung erhalten, um zeitgemäß und modern zu bleiben und mit allen Tools umgehen zu können.

Hinwendung zu einem Kompetenzmodell, das verschiedene Stärken in allen Altersgruppen sieht: Weder das Alter eines Dienstälteren, noch die Unerfahrenheit eines Neulings vermindert die Kompetenz von beiden. Es bietet sich an, die Stärken in beiden Gruppen zu sehen und diese auch zu fördern und zu nutzen.

Integration aller Altersgruppen: Zu dem oben genannten Kompetenzmodell gehört auch die Kombination von einerseits erfahrenen Angestellten und andererseits Neueinsteigern. So bietet es sich beispielsweise an, diese in gemischten Teams zu kombinieren und ihre jeweiligen Stärken so am besten auszunutzen.

Erhalt von Leistungsfähigkeit und Gesundheit: Mit dem höheren Durchschnittsalter in Betrieben und dem steigenden Rentenalter ist der Erhalt der Leistungsfähigkeit der Angestellten besonders wichtig. Auch die Gebundenheit an das Unternehmen sollte in eine langfristige Zukunftsperspektive eingebunden werden.

Vermeiden von Über- und Unterforderung: Dies geschieht am besten, indem auf die individuellen Wünsche und Erwartungen, aber auch Grenzen und Kompetenzen der Angestellten eingegangen wird.

Employer Marketing: Die Rekrutierung von Fachkräften ist nicht nur für Sie ein Problem, sondern auch für Ihre Konkurrenten. Was macht Sie im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern als Arbeitgeber attraktiv? Oder kurz gesagt: Weshalb sollte sich der potenzielle Bewerber gerade für Ihr Unternehmen entscheiden?

Nachfolgeplanung, Wissensmanagement, Wiedereingliederungsmanagement, Generationenmanagement … : All diese Punkte gehören zu einem vorausschauenden Führungsstil mit Blick auf den demografischen Wandel dazu. Wie wird das Wissen von erfahrenen Angestellten auf Neulinge übertragen? Wie verhält es sich mit der Wiedereingliederung nach einer längeren Arbeitsunfähigkeit?

Bereit für den demografischen Wandel: Konkrete Umsatzvorschläge

Kooperation mit Schulen und Hochschulen: Um Fachkräftemangel direkt entgegenzuwirken, bietet es sich beispielsweise an, junge Menschen direkt an Schulen oder auch Universitäten mit den Möglichkeiten Ihrer Branche vertraut zu machen. Kooperieren Sie mit dem Bildungssystem, um Lehrpläne zu beeinflussen und Interesse zu wecken. So können Sie Schüler direkt an den Universitäten und Schulen abholen und Ihnen einen Einblick in Ihr Unternehmen und eine mögliche Anstellung bei Ihnen bieten.

Vereinbarung von Familie und Beruf: Zu einem attraktiven Arbeitsumfeld gehört die Vereinbarung von sowohl Familien- als auch Privatleben. Diese Flexibilität wird von Ihren Angestellten geschätzt und fügt sich in die verschiedenen Familienstrukturen jedes Alters ein.

Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit ab einem bestimmten Alter: Um einerseits erfahrene Angestellte möglichst lange im Boot zu behalten, um ihre Expertise auszunutzen, sie aber auch nicht zu sehr zu beanspruchen, gibt es die Möglichkeit, die wöchentliche Arbeitszeit ab einem bestimmten Alter zu senken. So sind die älteren Angestellten nicht dazu gezwungen, sich im rentenfähigen Alter zwischen Arbeit und Kündigung zu entscheiden. Stattdessen gibt es die Möglichkeit, noch immer in das Unternehmen eingebunden zu sein, ohne sich zu überarbeiten.

Den Aufschwung von digitalen Medien ausnutzen: Gerade für die Verlagsbranche geht mit einer neuen Generation an Fachkräften auch eine ganze Handvoll neuer Distributionsmöglichkeiten einher. Eine jede soziale Plattform hat eine Nische, die sich mit den populärsten neuen Büchern beschäftigt (Bekannt als Bookstagram, Booktok, Booktwitter etc.). Wer die Internetaffinität hat, hier mitzumischen hat einen klaren Vorteil gegenüber den Mitbewerbern: Diese Plattformen entscheiden mit, was der Mainstream liest. Die Werkzeuge, auf diesen Plattformen unterwegs zu sein und Inhalte zu erstellen, müssen und sollten nicht nur der jüngeren Generation vorbehalten werden.

So kann juni.com Sie unterstützen

Wir von juni.com kennen uns besonders mit den Möglichkeiten und Hindernissen des digitalen Wandels aus. Als Profi können wir Ihnen bei den Themen Verlagssoftware und Webshops unter die Arme greifen. Kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail unter info@juni.com oder telefonisch unter 069 5077 5780. Gemeinsam finden wir die richtige Lösung für Ihren Verlag.

Pflicht ab Juli 2022 für Abo-Anbieter: Der Kündigungsbutton auf jeder Website

Pflicht ab Juli 2022 für Abo-Anbieter: Der Kündigungsbutton auf jeder Website

Pflicht ab Juli 2022 für Abo-Anbieter: Der Kündigungsbutton auf jeder Website

Ab Juli 2022 sind Aboanbieter dazu verpflichtet, auf ihrer Website eine einfach zu erreichende Kündigungsschaltfläche oder auch Kündigungsbutton bereitzustellen. Sollte dies nicht geschehen, dürfen Kunden Verträge ohne die Einhaltung einer Kündigungsfrist sofort kündigen. Außerdem sind Abmahnungen durch die Konkurrenz möglich. Die wichtigsten Vorgaben zum Kündigungsbutton finden Sie hier.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den wichtigsten Details der neuen Regelung und gibt Hinweise zur Umsetzung. Bei rechtlichen Themen kommt es aber immer auf den individuellen Einzelfall an. Wie die Umsetzung für Ihr Unternehmen zu gestalten ist, muss individuell geprüft werden. Folglich können sich hier weitere Probleme ergeben, die im Rahmen dieses Artikels nicht im Detail betrachtet werden können. Gerne unterstützen wir von juni.com Sie bei der Umsetzung des Kündigungsbuttons.

Die Idee: Mehr Verbraucherschutz Dank Kündigungsbutton

Ziel der neuen Regelung in § 312k BGB ist es, Verbrauchern die Kündigung von sog. Dauerschuldverhältnissen (“Abos”) zu vereinfachen. Die Politik hat festgestellt, dass Kunden oft nur mit großen Hürden zur Kündigung kommen. Allerdings wird sich dies nun drastisch ändern.

Die Neuregelung gilt zunächst nur bei Verbrauchergeschäften (B2C). Aber vorsicht: Sollte bei Ihrem B2B Angebot die Möglichkeit bestehen, dass ein Verbraucher ein Abo über Ihre Website abschließen kann, sind Sie mit einem Kündigungsbutton auf der sicheren Seite.

Der Kündigungsbutton

Wenn auf einer Website ein Abo-Vertrag geschlossen werden kann, muss diese Website auch einen Kündigungsbutton enthalten. Dieser muss von jeder Unterseite aus anklickbar ist. Über die genaue Position dieses Buttons herrscht noch Unklarheit. Jedoch ist davon auszugehen, dass ein klickbarer Link im Footer oder an derselben Stelle wie das Impressum ausreicht.

Dieser Link muss mit den Worten “Verträge hier kündigen” oder einer ähnlich eindeutigen Formulierung benannt sein. Allerdings darf es sich dabei um keine Grafiken handeln, da diese für blinde Menschen nicht zugänglich sind.

Die Bestätigungsseite

Direkt nach dem Klick auf den Button muss auf eine Bestätigungsseite weitergeleitet werden. Hier soll der Nutzer seine Daten in ein Formular eintragen. Ein zusätzlicher Login in das Kundenkonto darf dabei nicht nötig sein.

Folgende Informationen darf das Formular der Bestätigungsseite abfragen:

  • Angaben zur Art der Kündigung sowie bei einer außerordentlichen Kündigung Angaben zum Kündigungsgrund,
  • Angaben zur eindeutigen Identifizierbarkeit der Verbraucherinnen und Verbraucher,
  • Angaben zur eindeutigen Bezeichnung des Vertrages,
  • Angaben zum Zeitpunkt, zu dem die Kündigung gelten soll sowie
  • Angaben zur schnellen elektronischen Übermittlung der Kündigungsbestätigung (in der Regel E-Mailadresse).

Kundinnen und Kunden sollen typischerweise anhand von Name und Anschrift identifizierbar sein. Der zu kündigende Vertrag wiederum soll anhand von Kunden-, Bestell- oder Vertragsnummer erkennbar sein. Am Ende des Formulars muss ein eindeutiger Button stehen, der mit „jetzt kündigen“ oder mit einer entsprechenden eindeutigen Formulierung beschriftet ist.

Vom Kündigungsbutton zur Kündigungserklärung

Nach Absenden des Formulars muss der Nutzer eine speicherbare Kündigungserklärung erhalten (z. B. Download als PDF, Aktivierung der Druckfunktion, Versand per E-Mail).

Interner Prozess 

Im nächsten Schritt muss der interne Prozess der Vertragskündigung funktionieren. Die Kündigungsmeldung muss möglichst automatisiert an die zuständigen Mitarbeiter und Abteilungen weitergeleitet werden. Nun sollte eine weitere Prüfung der Kündigung stattfinden. Zuletzt wird dem Kunden eine Bestätigung der Kündigung mit einer Information über den exakten Kündigungszeitpunkt zugeschickt.

Konsequenzen bei Nichtbeachtung der neuen Regelung

Die neuen Verpflichtungen aus § 312k BGB treffen Unternehmen ab dem 1. Juli 2022. Falls das Unternehmen diesen Pflichten nicht nachkommt und das Verfahren nicht (richtig) umsetzt wird, können die Verbraucherinnen und Verbraucher jederzeit und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Zudem werden Verstöße gegen die neuen Vorschriften abmahnbar sein.

Sie wollen mehr Über den Kündigungsbutton wissen? 

Bitkom hat einen umfangreichen Praxisleitfaden zur Umsetzung der digitalen Kündigungsschaltfläche auf Webseiten heraus gegeben. Diesen finden Sie hier:

https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Praxisleitfaden-zur-Umsetzung-der-digitalen-Kuendigungsschaltflaeche-auf-Webseiten

So kann juni.com Sie unterstützen

Wir als Profi für die Erstellung und Gestaltung von Webshops und insbesondere von  Verlagswebsites können Sie bei der Umsetzung des Kündigungsbuttuns unterstützen. Kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail unter info@juni.com oder telefonisch unter 069 5077 5780.

Herausforderungen bei der Cybersicherheit für Verlage

Herausforderungen bei der Cybersicherheit für Verlage

Herausforderungen bei der Cybersicherheit für Verlage

Hacker, Viren, Malware machen auch vor der digitalen Infrastruktur von Verlagen nicht halt. In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten Problemfelder in Sachen Cybersicherheit vor, die vor allem die Verlagsbranche treffen können.

Mit der Zunahme des Einsatzes von digitalen Vertriebs- und Marketingwegen in der Verlagsbranche steigt auch die Gefahr von Hackerangriffen. Vor allem die wertvolle Kundendaten sind ein beliebtes Ziel von Cyberattacken. Aber auch Erpressungsversuche durch Datendiebstahl oder die schlichte Zerstörung der digitalen Infrastruktur von Unternehmen durch feindlich gesinnte Hacker stellt eine reale Gefahr da. Im Zuge des Ukraine-Konflikts haben Cyber-Angriffe auf westliche Unternehmen deutlich zugenommen.

Nach dem Motto “Wir sind viel zu klein und unbedeutend” schieben Verlage das Thema Cybersicherheit gerne zur Seite und behandeln es allzu stiefmütterlich. Doch Hacker suchen sich vor allem die einfachsten Gegner und sind Experten darin Sicherheitslücken zu finden und diese auszunutzen. Die Kosten nach einem erfolgreichen Hackerangriff können für das Unternehmen enorm sein: Umsatzverlust, der Wiederaufbau der zerstörten digitalen Infrastruktur, Schadensersatzansprüche von Kunden und Geschäftspartnern, Bußgelder von Datenschutzbehörden wegen DSGVO-Verstößen und schlussendlich der Imageschaden.

Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die größten Problemfelder, die Verlage regelmäßig treffen. Aber Vorsicht! Cybersicherheit ist eine sehr individuelle Angelegenheit – jedes Unternehmen hat hier andere Herausforderungen und Schwachstellen. Wir empfehlen eine individuelle Beratung durch ein auf Cybersicherheit spezialisiertes Unternehmen.

Webshop & Website

Die Webshop-Sicherheit sollte eine besonders hohe Priorität im E-Commerce von Verlagen einnehmen. Sicherheitslücken im Shopsystem oder auf dem Webserver können Onlinehändler eine Menge Geld und die Reputation ihres Unternehmens kosten. Hier gilt es nicht nur die eigenen Daten zu schützen, sondern auch die der Kunden.

Verbraucherdaten sowie Passwörter aus Onlineshops sind ein beliebtes Ziel von sogenannten Phishing-Attacken. Hierbei werden von den Hackern gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten versendet, die so aussehen als würden sie zum eigentlich vertrauenswürdigen Webshop gehören. Anschließend sollen die Kunden ihre Daten auf der vermeintlich echten Website eingeben. Die Hacker sammeln somit wertvolle Daten, von Passwörtern bis hin zu Paypal- und Bankdaten.

Beim Phishing wird also nicht der Webshop an sich gehackt, es wird lediglich ein Kopie nachgebaut in der die Kunden ihre Daten eingeben. Phishing kann jedoch als zweite Stufe nach einem Hack eingesetzt werden um die Daten der Kunden zu erlangen, die besser gesichert waren und die der Hacker nicht erbeuten konnte. Sollte der Hacker zum Beispiel die Email-Adressen ihres Webshops erbeutet haben kann damit anschließend eine Phishing-Attacke gestartet werden um auch Passwörter und andere Daten der Kunden zu bekommen.

Ein gern genutzte Sicherheitslücke von Hackerangriffen stellen Formulare in Onlineshops dar. Dies sind unter anderem die Benutzerregistrierung, der Kunden-Login, das Kontaktformular und die Newsletter-Anmeldung. Nach dem Absenden der Formulare werden Daten mit dem Webserver ausgetauscht. Hier liegt die Schwachstelle der Formulare, denn hierbei können Schadcodes, also Malware, eingeschleust werden. So können sich Hacker unerlaubten Zugriff auf die Datenbank oder den Webserver verschaffen.

Veraltete Software

Aktualisieren Sie Ihre Rechner und Smartphones bei jedem Update? Werden Ihre Webshops und Websiten geupdatet? Nutzen Sie die aktuellste Version ihrer Verlagssoftware? Veraltete Software ist gefundenes Fressen für Hacker. Sicherheitslücken werden durch neue Softwareversionen geschlossen. Sicherheitslücken aus alten Versionen sind bei Hackern gut bekannt und können so einfach ausgenutzt werden.

Die Sicherheit von Onlineshops bei veralteter Software ist besonders durch Denial-of-Service-Attacken (DoS) gefährdet. Hier erfolgt eine große Anzahl von gezielten Anfragen auf den Server, um diesen zu überlasten. Das damit verbundene Shopsystem ist dann vorübergehend nicht erreichbar – durchaus so lange, bis die Sicherheitslücke geschlossen wurde.

Open-Source-Systeme

Open-Source-Systeme sind zum einen zwar anfällig für Hackerangriffe, weil der Quellcode bekannt ist und Hacker hier direkt Sicherheitslücken erkennen können. Auf der anderen Seite liegt in der Offenheit des Quellcodes auch der immense Vorteil dass eine riesige Community von Entwicklern eben diese Sicherheitslücken entdeckt und Lösungen entwickelt um diese zu schließen. Eine gut betreute und gepflegte Open-Source-Anwendung ist somit sogar deutlich sicherer.

API Hacking

Programmierschnittstellen oder auch API (Application Programming Interface) genannt werden in der Verlagsbranche als Schnittstellen zwischen Verlagssoftware, Webshops und Auslieferung eingesetzt. Auch der Abruf von Produktdaten aus dem VLB kann über eine API in externe Bibliografier- oder Warenwirtschaftssysteme oder in Online-Anwendungen wie Webshops erfolgen.

Da auf eine API in der Regel über das Internet zugegriffen wird und meist wirtschaftlich sehr relevante Daten ausgetauscht werden, ist hier die Gefahr von Hackerangriffen sehr hoch. Eine API kommuniziert mit Fremdsystemen. Somit wird ist nicht nur die interne Sicherheit relevant, sondern auch die der Partner-Unternehmen, mit welchen gemeinsam auf die API zugegriffen wird.

Social Hacking

Eine der größten Schwachstellen ist der Mensch. Der Begriff Social Hacking umfasst alle Methoden die eingesetzt werden um Menschen zu beeinflussen oder zu manipulieren um auf die digitale Infrastruktur eines Unternehmens zugreifen zu können. Hierbei wird vor allem die Leichtgläubigkeit und Unerfahrenheit von Mitarbeitern, Handelspartnern oder auch Kunden ausgenutzt. Ein Beispiel für Social Hacking sind die bereits oben erwähnten Phishing-Attacken bei denen der leichtgläubige Nutzer seine Daten auf falschen Websiten eingibt. 

Social Hacking lässt sich mit technischer Unterstützung kaum bekämpfen. Denn schließlich werden in erster Linie Ihre Mitarbeiter angegriffen und nicht irgendeine Firewall. Die Mitarbeiter müssen mit Hilfe von Schulungen auf diese Art von Angriffen vorbereitet werden.

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